Reutte Dorf – Markt – Stadt

Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann überreicht die Stadterhebungsurkunde am 19. Juli 2024 an Bürgermeister Günter Salchner.

Inhalt

Gliederung

  1. Von der Siedlung zum Dorf
    1.1. Bedeutung des Ortsnamens
    1.2. Erstnennung von Reutte
    1.3. Die Besiedlungstheorie
    1.4 . Die Entwicklung zum Dorf
    1.5 . Ober-Reutte am See und auf der Kög
    1.6 . Unter-Reutte am „Heiligen Stein“
  2. Auf dem Weg zum Markt
    2.1 . Vom Wert der Straße
    2.2 . Der Bau der Lechbrücke
    2.3. Reutte und seine vier Viertel
  3. Markterhebung und weitere Rechte
    3.1. Die Markterhebung
    3.2 . Reutte und Kaiser Maximilian
    3.3 . Reutte wird zentraler Ort
  4. Von Maximilian I. bis zum Dreißigjährigen Krieg
    4.1 . Reutte unter Kaiser Ferdinand I.
    4.1.1. Privilegienbestätigung
    4.1.2. Abgelehntes Wappengesuch
    4.1.3. Bestätigung der freien Bürgeraufnahme
    4.1.4. Die Gemeindesatzung Kaiser Ferdinands von 1558
    4.1.5. Die Marktordnung von Kaiser Ferdinand I. 1559
    4.2. Reutte unter Erzherzog Ferdinand II.
    4.2.1. Privilegienbestätigungen
    4.2.2. Recht auf Viehmärkte
  5. Dreißigjähriger Krieg und dessen Folgen
    5.1. Erzherzog Leopold V. und Claudia de’ Medici
    5.1.1. Gründung des Franziskanerklosters
    5.1.2. Recht auf Pflastergeld
    5.2. Der Krieg erreicht Reutte
    5.3. Die Regentschaft der Erzherzogin Claudia de’ Medici
    5.3.1. Finanzielle Regelungen für das Kloster
    5.3.2. Privilegienbestätigungen und Regentschaftswechsel
    5.4 . Das Bürgerbuch von 1646
    5.5 . Wappen und Privilegien von Erzherzog Sigmund Franz
    5.6 . Privilegienbestätigungen durch Kaiser Leopold I. und Nachfolger
  6. Reutte im 18. Jahrhundert
    6.1 . Der „Karolingische Freiheitsbrief“
    6.2. Reutte unter Maria Theresia
    6.2.1. Die angeblich abgelehnte Stadterhebung 1743
    6.2.2. Verpfändung des Gerichtes Ehrenberg 1744 147
    6.2.3. Die Privilegienbestätigung von 1750
    6.3 . Kreis Oberinntal mit Hauptort Reutte
    6.4 . Hausnummern und „Maria-Theresien-Konzessionen“
    6.5 . Unter der Herrschaft von Kaiser Joseph II.
    6.5.1. Kaiser Joseph II. in Reutte 1777
    6.5.2. Reutte wird Poststation 1781
    6.5.3. Die Dominicalfassion von 1781
    6.6. Unter der Herrschaft von Kaiser Franz II./I.
    6.6.1. Privilegienbestätigung von 1791
    6.6.2. Eine Auswirkung der Französischen Revolution
    6.7 . Wirtschaftlicher Niedergang zum Ende des 18. Jahrhunderts
  7. Reutte im 19. Jahrhundert
    7.1 . Reutte unter der bayerischen Herrschaft
    7.2 . Die letzten kaiserlichen Verfügungen
    7.3 . Die Auflösung des Pfandschaftsgerichts Ehrenberg 1848
    7.4 . Gemeindegesetze und Gemeindewahlen
    7.4.1 Die Tiroler „Gemeinderegulierung“ vom 14. August 1819
    7.4.2. Rechtliche Voraussetzungen zur Entstehung der politischen Gemeinden
    7.4.3. Das Gemeindegesetz vom 17. März 1849
    7.4.4. Die erste Gemeindewahl in Reutte 1850
    7.4.5. Das Gemeindegesetz vom 24. April 1859
    7.4.6. Das Kurienwahlrecht von 1866
    7.4.7. Letzte Gemeinderatswahl in der Monarchie
  8. Die Unruhejahre von 1846 bis 1848
    8.1 . Die Katastrophenjahre 1846 und 1847
    8.1.1. Bittgesuch an Kaiser Ferdinand
    8.1.2. König Ludwig I. von Bayern gewährt Hilfe
    8.1.3. Das Jahr 1848
    8.2 . 1848: Schützenaufmarsch – Kriegsgefahr im Süden
    8.3 . 1849/50: Einquartierungen und Kriegsgefahr im Norden
    8.4 . 1850 Kaiser Franz Joseph in Reutte
  9. Vergrößerung und Festigung des Gemeindebesitzes
    9.1 . Der Vergleich vom 8. Juli 1854
    9.2. Grenzprotokoll Osterreich-Bayern im Ammerwald (4. November 1854) 9.3. Vermessungsurkunde vom 28. Dezember 1855
    9.4 . „Franziszeischer Kataster“ und Volkszählung von 1856
    9.5 . Vermessung der Grenze zu Bayern 1859
    9.6 . Revision vom 28. Februar 1866
    9.7 . Revision der Rechte am 13. Juli 1878
  10. Rechtsverhältnisse Reutte, Breitenwang und Ehenbichl
    10.1. Die politische „Pfarrgemeinde Breitenwang außer Pflach“
    10.2. Vertretung der „Pfarrgemeinde Breitenwang außer Pflach“
    10.3. Streit über die Einforstungsrechte der ärarischen Gebäude (1861 bis 1868)
    10.3.1. Die landesfürstlichen (ärarischen) Gebäude
    10.3.2. Regelung der ärarischen Holzbezugsrechte
    10.4. Aufteilung des Besitzes auf die drei Gemeinden
    10.4.1. Der Regulierungsvergleich vom 13. Juli 1878
    10.4.2. Der endgültige Regulierungsvergleich vom 20. Juli 1883
    10.4.3. Die Auflösung der politischen „Pfarrgemeinde Breitenwang“ 1895 148
  11. Marktwesen und Industrialisierung
    11.1. Die Schrannenordnung von 1841
    11.2. Verlegung der Viehmärkte in den Untermarkt 11.3. Beginn der Industrialisierung
  12. Ein neuer Stadtbegriff entsteht
  13. Das beginnende 20. Jahrhundert
    13.1. Volkszählung 1900 und Grundbuchsanlegung 1908
    13.2. Erster Weltkrieg
  14. Reutte in der Zwischenkriegszeit
    14.1. Anschlussabstimmung 1921
    14.2. Die Gemeindepolitik
    14.3. Terroranschlag auf das Elektrizitätswerk
    14.4. Wirtschaft
  15. Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg
    15.1. Der „Umsturz“ in Reutte
    15.2. Verfolgungen
    15.3. Südtiroler Siedlung
    15.4. Zweiter Weltkrieg
    15.4.1. Bombenangriff
    15.4.2. Der amerikanische Einmarsch
    15.4.3. Der Widerstand
    15.4.4. Wernher von Braun
  16. 1945 – Ende und Neubeginn
    16.1. Die Besatzungszeit
    16.2. Neue Siedlungen
    16.3. Einführung der Straßennamen 1953
    16.4. Rückgang und Ende der Märkte
    16.5. 500 Jahre Markt und keine Stadt
  17. Reutte wird Stadt
    17.1. Warum ist Reutte keine Stadt?
    17.2. Begründungen für eine Stadterhebung
    17.3. Nostalgie und Wissenschaftsfeindlichkeit
    17.4. Die Stadterhebung
  18. Glossar
    Abbildungsnachweis
    Anmerkungen
    Literatur